AC/DC Stuttgart Cannstatter Wasen 13.06.2010 – geil war’s!

65.000 Fans beim AC/DC Konzert am 13.06.2010 in Stuttgart auf dem Cannstatter Wasen

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(Ein ganz persönlicher Konzertbericht)

Mein zweites AC/DC Konzert – und es war wieder genial!

Um 16 Uhr sind wir standesgemäß in AC/DC Shirts auf dem Wasen eingetroffen (wir = 4 Erwachsene und 2 Kinder). Offizieller Einlass war ab 15 Uhr. Es war noch gut Platz auf dem Wasen und wir konnten relativ weit vor gehen in Richtung Bühne. So standen wir noch vor der ersten Lautsprecherreihe.

(Die Fotos habe ich mit einem iPhone 3Gs aufgenommen.)

Wie sich allerdings später rausstellte ist man mit einer Größe von 1.67 m doch relativ klein, v. a. im Vergleich zu anderen „Rockern“, so dass es mir ziemlich schwer viel einen direkten Blick zur Bühne zu erhaschen. Einmal wurde ich sogar von einem freundlichen Stehnachbarn hochgehoben. Ich hoffe, der arme hat sich dabei keine schweren orthopädischen Schäden geholt! 😉

AC/DC Fanfrisur

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Aber es gab wieder einige Leinwände, auf denen das Konzert gezeigt wurde, so dass ich sie sehen konnte:

die Rockgötter von AC/DC!

Später als veranschlagt fing um 18 Uhr die erste Vorband an zu spielen. Name bis jetzt unbekannt … ist auch nicht weiters wichtig, da sie mir nicht wirklich zugesagt haben. Aber die Vorbands haben halt auch einen ganz schön schweren Stand … wer will sie schon sehen, wenn man auf eine Band wie AC/DC wartet …!? (Wie ich eben brandheiß erfahren habe, hieß die erste Band „Room 77“.)

Die zweite Vorband war „Accept“. Musik gut. Mit Worten wie „Fuck you, Stuttgart!“ wurden wir begrüßt. Na ja … mal was anderes 😉

Fingerübungen

Unkenrufen zufolge hieß es, AC/DC wollten die erste Halbzeit des WM Spiels Deutschland gegen Australien Backstage verfolgen und das Konzert solle erst gegen 21.15 Uhr beginnen anstatt 21.00 Uhr. Dem war aber überhaupt nicht der Fall!

Im Gegenteil! AC/DC sind so Anti-Fußball, dass sie sogar den Fernseher, der Backstage bereit stand, wieder abtransportieren ließen. Und zu aller Überraschung began das Konzert schon 20.30 Uhr, also eine halbe Stunde früher.

Dass Deutschland mit 4:0 gewonnen hat, wurde mit keiner Silbe von den Rockern erwähnt. Vielleicht haben wir es auch nur nicht gehört …  wäre unter den Bedingungen durchaus möglich. Unter den Zuschauern machte jedenfalls jedes erzielte Tor schnell und mit großer Begeisterung die Runde!

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Um unser herum standen äußerst nette und kommunikative Menschen.

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Wir hatten einen wahnsinnigen Spaß. Unsere beiden „Kurzen“, die wir dabei hatten (12 und 14 Jahre), wurden von der männlichen Fraktion abwechselnd auf die Schulter genommen. Ein wunderbares Glänzen in ihren Augen war der Dank für ordentliche Schulterschmerzen 🙂 Zudem haben wir ihnen aus Kieselsteinen noch eine kleine Erhöhung gebaut. Ein Podest, das einen Vorteil von gut 10 cm eingebracht hat.

Mit kreischender Stimme von Brian Johnson (62) und hitzigen Gitarren von Malcolm Young (57) und seinem kleinen Bruder  und Schuluniformträger Angus (55) wurden Songs präsentiert wie:

– The Jack (Angus entledigte sich dabei seiner Kleider und zeigte sein AC/DC Höschen :-D)

– Highway To Hell

– For Those About To Rock

– Rock’n Roll Train

– Hell ain’t a bad Place to be

– Hells Bells

– Back In Black

– Your Shook Me All Night Long

– TNT

– Whole Lotta Rosie mit legendärer Gummipuppe

– Let There Be Rock

– Thunderstruck

– High Voltage

– Black Ice

Die Setlist vom AC/DC Konzert in Stuttgart hat mir die liebe Haike zukommen lassen. Woher sie die wohl hat??? Backstage gewesen? 😉

klickst du!

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Zwischen den Songs wurde von der Band nicht allzu viel gesprochen – warum auch? Wir waren da um den grundsoliden Rock zu hören, den AC/DC auch in hohem Alter absolut noch drauf hat!

Ein tolles Erlebnis! Das erste Rockkonzert, das ich mit meinem Sohn erleben durfte.

Fix und fertig vom stundenlangen Stehen, durstig und hungrig aber voller Begeisterung verließen wir dann so gegen 23 Uhr den Cannstatter Wasen.

Die Stadtbahnen kamen in kurzen Abständen, so dass die vielen tausend AC/DC Fans zügig einsteigen und mit tollen Bildern im Kopf und Klängen im Ohr nach Hause fahren konnten.

Keep on rocking, AC/DC!

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Das war mein ganz persönlicher AC/DC Konzertbericht … ohne Anspruch auf Vollständigkeit aber  mit Anspruch auf Begeisterung, weil’s einfach genial war!

Eure

Yvonne