Vollkorn Hefezopf – aus der Reihe „Rezepte, die gelingen“

Es ist Freitag und du überlegst, was du für’s Wochenende backen sollst?

Ein bisschen gesund und total lecker soll es sein und dazu noch einfach in der Herstellung?

Dann hab ich ein tolles Rezept für dich!

Hefezopf aus Vollkornmehl

Hefezopf aus Vollkornmehl

Was du dafür brauchst …

Zutaten für den Teig

Zutaten zum Bestreuen:

  • 1 Eigelb
  • Hagelzucker und Mandelblättchen zum Bestreuen

Und los geht’s …

Warme Milch (nicht heiß!), Zucker und Hefe in eine  Schüssel geben und ca. 10 Minuten stehen/gehen lassen.

Dann das Vollkornmehl, die Butter, das Salz, das Ei und die geriebene Zitronenschale unterrühren. Alles gut durchkneten.

Dann den Teig ca. 60 Minuten gehen lassen. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken.

Jetzt den Teig noch mal von Hand kneten, die Rosinen dazugeben, wieder kneten und in zwei Stücke teilen.

Diese zu jeweils einer Rolle formen.  Die beiden Rollen umeinander schlingen. Das ist die einfache Version eines Zopfes.

Den Zopf auf ein Backblech legen (davor mit Backpapier auslegen).

Zum Schluss den Zopf mit dem Eigelb bepinseln und mit Hagelzucker und Mandelblättchen bestreuen.

Bei 180°C (Ober-/Unterhitze) 25 Minuten backen.

Aus dem Ofen holen und genießen.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Rückblick auf ein Jahr Ernährungsumstellung – Low Carb

Die Pfunde sind gepurzelt!

Ziemlich genau vor einem Jahr habe ich angefangen meine Ernährung umzustellen.

Nach dem Prinzip von „Low Carb“ (weniger Kohlenhydrate) oder „Schlank im Schlaf“ habe ich zunächst ab 16 Uhr strikt auf Kohlenhydrate verzichtet.

Doch nicht nur das, generell ist meine Ernährung gesünder geworden: weniger Süßigkeiten, mehr Obst und Gemüse, Getränke ohne Zucker, kaum Alkohol.

Das Erfolgserlebnis stellte sich relativ schnell ein. Ich habe im Laufe des letzten Jahres 14 kg abgenommen und fühle mich nun pudelwohl.

Meine Garderobe musste ich komplett austauschen bzw. enger nähen lassen. Den örtlichen Schneider hat’s gefreut …

Hosen passen nicht mehr

Ganz billig war das alles allerdings nicht 🙂

Erst heute habe ich wieder einen Stapel mit Hosen aussortiert. Dieser Stapel wandert nun erst mal in den Keller, denn wer weiß, vielleicht passen die Sachen ja mal wieder :-/

Hosen zu groß

Wie sieht meine Ernährung nach einem Jahr aus?

Kohlenhydrate nehme ich vor allem morgens beim Frühstück in Form von Müsli, Vollkornbrot, – brötchen und Obst zu mir. Ich verzichte nicht gänzlich darauf, denn das ist meiner Meinung nach der falsche weg.

Mittags und abends esse ich sehr viel Gemüse, Fisch, fettarmes Fleisch, Käse … Ich trinke dazu ungesüßten Tee oder Sprudel und natürlich Kaffee 🙂

Zudem versuche ich mich mehr zu bewegen. Spazieren, wandern, Fahrrad fahren, Treppen steigen. Ins Fitness-Studio gehe ich nicht, das macht mir einfach keinen Spaß und ist mir zudem zu teuer!

Ich bin froh, es geschafft zu haben! Klamotten kaufen macht nun wieder richtig Spaß.

Wie ich 8 kg in drei Monaten abgenommen habe?

Stand 28.12.2013: 11 Kilo

Stand 08.03.2014: 14 Kilo

________________________

Ernährungsumstellung – Low Carb

.

Wie alles begann …

Nach langem Zögern stellte ich mich vor ca. genau 3 Monaten mal wieder mutig auf die Waage. Und das, was ich längst befürchtet hatte, war Realität geworden … ICH HATTE ZUGENOMMEN!!! Schock.

.

Entschluss …

Das Gewicht musste reduziert werden. Punkt.

.

Wie ich den Entschluss umsetzte …

Low Carb. Weniger Kohlenhydrate. Nach meinem eigenen Programm.

Ich meide Nudeln, Kartoffeln, Zucker, Brot – eben alles was einen hohen Anteil an Kohlehydraten hat ab 16 Uhr!

Davor ist es erlaubt.

Ich hungere nie, das ist verboten. Ich verlängere aber die Stunden zwischen den Mahlzeiten. Ich hatte mir angewöhnt, meinem Körper kontinuierlich Nahrung zuzuführen. Das gewöhne ich  mir ab. Er soll die Chance haben, Nahrung zu verdauen, zu verwerten und sich auf neue zu freuen 😉

Mir ist klar geworden, dass ich achtsam mit meinem Körper umgehen muss. Dass ich Verantwortung für ihn habe.

.

Meine derzeitige Durchschnittsernährung (Wochentag, 40 Stunden Arbeitswoche im Büro) sieht seit dem ungefähr so aus:

Morgens so gegen 7 Uhr

– zwei Tassen Kaffee

So gegen 10 Uhr

60 g – 70 g Müsli mit einem Apfel oder anderem frischem Obst (am liebsten Müsli von mymuesli.de aber auch gerne das Premium Müsli von ALDI oder Lidl bzw. das Müsli von dm).

Die Milch in der 1,5 % fettarmen Version.

Gerne setze ich mir das Müsli auch am Vorabend mit fettarmem Joghurt (3 EL) und etwas fettarmer Milch sowie einem geriebenem Apfel und frischen Trauben als Bircher Müsli an. Lecker!!

Am Wochenende gönne ich mir ein ausgiebiges Frühstück mit Kaffee, Ei, Müsli und Marmeladebrot …

9427952814_888019e02a_o

.

So gegen 13 Uhr

Ein Vollkornbrötchen mit Schinken oder anderer magerer Wurst und Gemüse.

Die Gemüsebox ist ein fester Bestandteil im Büro geworden.

9476033023_9b7d6e4db2_o

Ab 16 Uhr keine (bwz. so gut wie keine) Kohlenhydrate mehr!

Zu Kohlehydraten gehören leider auch Fruchtzucker. Ich meide abends also auch Obst. Blöd.

.

So gegen 18 Uhr

Ein Abendessen, das sehr Eiweiß-lastig ist … Fleisch, Fisch, Schinken, Gemüse, Salat – wahlweise.

IMG_2614 9434849973_dfc9410018_o

Getränke

Ich koche mir jeden Morgen im Büro einen Liter Tee und trinke diesen im Laufe des Vormittags – natürlich ohne Zucker.

Nachmittags steige ich auf Sprudel um.

IMG_2560

Abends habe ich die ersten zwei Monate auf Alkohol gänzlich verzichtet. Ich trank Wasser, Tee und Gemüsebrühe.

Nun trinke ich wieder ab und zu ein Gläschen Wein, wenn ich ausgehe oder Besuch habe. Alles in Maßen eben.

Gerne mache ich mir abends noch einen koffeinfreien Kaffee 🙂

Und sonst so …

Treppen laufen, Fahrstühle vermeiden, Bewegung suchen. Viel trinken. Auf Süßigkeiten und andere deftige Verlockungen verzichten.

Das Ergebnis …

Die Waage sagte mir gestern, es seien nun 8 kg. Natürlich schwankt das Ergebnis von Tag zu Tag. Ein Kilo hoch, eines runter. Die Tendenz ist aber deutlich.

Jedes Wiegeergebnis trage ich mir in meine iPhone App „Gewicht“ ein. Dort sehe ich den Verlauf als Tabelle und als Diagramm.

Ich wiege mich immer noch nicht gerne, habe aber eingesehen, dass es besser ist, sein Gewicht nicht aus den Augen zu verlieren. Wenn ich merke, dass die Tendenz nach oben geht, kann ich gegensteuern.

Das das Thema „Waage“ ein sehr umstrittenes ist, weiß ich. Da muss jeder seinen eigenen Weg finden und damit glücklich werden.

Wie ich mich fühle …

Sehr viel besser!

Ich schnaufe deutlich weniger beim schnellen Gehen. Ich habe einige Speckröllchen verloren, die sich so ganz nebenbei eingeschlichen und mir überhaupt nicht gefallen haben. Meine alten Klamotten passen mir wieder.

Kurz und gut: Mein Selbstbewusstsein wurde aufgemöbelt.

Ich habe wieder Lust auf Obst und Gemüse. Ich habe generell wieder sehr viel Spaß am langsamen Genießen.

Süßigkeiten?

Fehlen mir manchmal. Vor allem abends. Dann gönne ich mir auch etwas. Alles andere wäre Blödsinn.

Aber sie fehlen mir auch nur manchmal. In der Regel nicht.

Im Büro bin ich vielen angebotenen Köstlichkeiten ausgesetzt: Kuchen und Süßis der Kollegen. Ich habe gelernt, Nein zu sagen bzw. daran vorbei zu laufen.

.

Und ihr so?

Noch Fragen, Anregungen, höflich formulierte Kritik?

Mail schreiben an diefrausim@gmail.com oder gleich hier einen Kommentar …

Eure FrauSim

IMG_8092