Kakkmaddafakka im Sudhaus in Tübingen am 10.05.2014

Norweger können singen und feiern!

Ich habe es dem Musikblogger @lomovogt (Link zum Profil) zu verdanken, dass ich auf dieses Konzert in Tübingen aufmerksam wurde.

Denn gehört habe ich bis vor ein paar Wochen von der Band mit dem witzigen Namen

Kakkmaddafakka

noch nie etwas. (Link zur Website: http://kakkmaddafakka.tumblr.com/)

Kakkmaddafakka

Kakkmaddafakka

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Es war so genial, dass ich euch davon berichten möchte! Ich schreibe nicht viel, lest bis zum Schluss, wo ihr ein Video vom letzten Lied des gestrigen Konzertabends seht. Party!!!

Kakkmaddafakka ist eine norwegische Band, die seit 2004 sehr erfolgreich in Norwegen und auf der ganzen Welt unterwegs ist. In Deutschland haben sie 2013 bei den Festivals „Rock am Ring“ (Nürburgring) und Rock im Park (Nürnberg) teilgenommen.

Die beiden Brüder Axel und Pål Vindenes traten mit ihren Schulfreunden Jonas Nielsen und Stian Sævig anfangs in einem Jugendhaus auf, wo man auf sie aufmerksam wurde. Zwischenzeitlich haben sie noch einen tollen Chor bestehend aus einem männlichen Zwillingspaar, das durch seine Tanzeinlagen eine Menge Komik auf die Bühne bringen.

Der Musikstil lässt sich aus einer Mischung von Rock, Pop, Disco und Rap beschreiben.

Platten haben sie bereits drei auf den Markt gebracht. Die aktuelle CD heißt

” Six months is a long time”

” Six months is a long time”

” Six months is a long time”

 

Auf Google Play Music ist die CD zu finden. Super gut! Hört mal rein!

Das Publikum im Sudhaus war um einiges jünger als meine Begleitung und ich. Durchschnittlich so Anfang 20 würde ich schätzen. Aber Leute, ich sag’s euch … die können Party machen! Und jetzt kommt mein versprochenes Video … das letzte Lied, die Fans stürmen die Bühne und feiern, tanzen und singen zusammen mit Kakkmaddafakka und deren Vorband (BIS ZUM SCHLUSS ANGUCKEN!):

Selten war ich so begeistert von einem Konzertabend.

Danke Kakkmaddafakka, danke Tübingen!

 

Auftritt mit meiner „Band“

23.7.2010 Vivaldifest in Stuttgart-Botnang

Ja, ich bin schon ein bisschen stolz drauf, dass ich Jahr für Jahr mit meinen Bandkollegen (den „Vivaldis“) beim Vivaldifest in Stuttgart-Botnang Gitarre spielen darf! Eigentlich sind wir gar keine Band, wir sind eine Vereinigung musikalischer Nachbarn 😉

Wie immer beim Vivaldifest, hatten wir auch dieses Jahr wieder Regenwetter. Nichts Neues, man stellt sich schon drauf ein. Der Juli ist eben doch kein Garant für gutes Wetter. So planten wir den Auftritt von vorne weg in unserer großen (ebenerdigen) Tiefgarage.

Das Vivaldifest ist ein Straßenfest in unserem kleinen Neubaugebiet in Stuttgart-Botnang. Wir Nachbarn organisieren es schon seit Jahren. Jeder bringt zu Essen mit. Man setzt sich gemütlich zusammen und quatscht, lacht und feiert.

Ein Programmpunkt dieses Festes ist der Auftritt unserer Band, den Vivaldis.

Wir proben über ein 3/4 Jahr einmal im Monat dafür. Das Ergebnis wird von Jahr zu Jahr besser, sagte man uns (wir glauben das jetzt einfach mal) 😉 Was ganz sicher immer besser wird, ist unsere Ausrüstung … Mischpult, Schlagzeug, Keyboard, Gitarren … es hat sich viel verändert seit unserem ersten Gig!

Unser Repertoire in diesem Jahr wie immer bunt gemischt:

  • Alles nur geklaut / Prinzen
  • Aloha Heja He / Achim Reichel
  • Don’t stop / Fleetwood Mac
  • Lemon Tree / Fool’s Garden
  • Mein Ding / Udo Lindenberg
  • Losing My Religion / R.E.M
  • Du musst ein Schwein sein / Prinzen
  • I won’t back down / Tom Petty
  • The Wanderer / Status Quo
  • Skandal im Sperrbezirk / Münchner Freiheit
  • Gimme Hope Joachim

Hier ein paar Fotos (anklicken, dann werden sie größer)

…  die Dame mit der E-Gitarre bin übrigens ich …

Der Gig hat riesen Spaß gemacht. Danke Jungs, ihr seid klasse!

Ich freu mich schon auf nächsten Sommer 🙂

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Der Saxophonspieler … mein Lieblingsfoto

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Dieses Foto ist mein Lieblingsfoto: Der Saxophonspieler

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(Copyright by Yvonne Simon)


„Gefunden“ habe ich ihn in Pollenca auf Mallorca.

Er spielte wunderbaren Jazz und ließ sich dabei von iPod-Musik begleiten. Es hörte sich fantastisch an!

Das Foto habe ich mit meiner Canon EOS 450D in s/w aufgenommen.

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Ich bitte um Verständnis, dass ich es nicht vervielfältigt sehen möchte.

Bei Interesse wende dich bitte direkt an mich!

AC/DC Stuttgart Cannstatter Wasen 13.06.2010 – geil war’s!

65.000 Fans beim AC/DC Konzert am 13.06.2010 in Stuttgart auf dem Cannstatter Wasen

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(Ein ganz persönlicher Konzertbericht)

Mein zweites AC/DC Konzert – und es war wieder genial!

Um 16 Uhr sind wir standesgemäß in AC/DC Shirts auf dem Wasen eingetroffen (wir = 4 Erwachsene und 2 Kinder). Offizieller Einlass war ab 15 Uhr. Es war noch gut Platz auf dem Wasen und wir konnten relativ weit vor gehen in Richtung Bühne. So standen wir noch vor der ersten Lautsprecherreihe.

(Die Fotos habe ich mit einem iPhone 3Gs aufgenommen.)

Wie sich allerdings später rausstellte ist man mit einer Größe von 1.67 m doch relativ klein, v. a. im Vergleich zu anderen „Rockern“, so dass es mir ziemlich schwer viel einen direkten Blick zur Bühne zu erhaschen. Einmal wurde ich sogar von einem freundlichen Stehnachbarn hochgehoben. Ich hoffe, der arme hat sich dabei keine schweren orthopädischen Schäden geholt! 😉

AC/DC Fanfrisur

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Aber es gab wieder einige Leinwände, auf denen das Konzert gezeigt wurde, so dass ich sie sehen konnte:

die Rockgötter von AC/DC!

Später als veranschlagt fing um 18 Uhr die erste Vorband an zu spielen. Name bis jetzt unbekannt … ist auch nicht weiters wichtig, da sie mir nicht wirklich zugesagt haben. Aber die Vorbands haben halt auch einen ganz schön schweren Stand … wer will sie schon sehen, wenn man auf eine Band wie AC/DC wartet …!? (Wie ich eben brandheiß erfahren habe, hieß die erste Band „Room 77“.)

Die zweite Vorband war „Accept“. Musik gut. Mit Worten wie „Fuck you, Stuttgart!“ wurden wir begrüßt. Na ja … mal was anderes 😉

Fingerübungen

Unkenrufen zufolge hieß es, AC/DC wollten die erste Halbzeit des WM Spiels Deutschland gegen Australien Backstage verfolgen und das Konzert solle erst gegen 21.15 Uhr beginnen anstatt 21.00 Uhr. Dem war aber überhaupt nicht der Fall!

Im Gegenteil! AC/DC sind so Anti-Fußball, dass sie sogar den Fernseher, der Backstage bereit stand, wieder abtransportieren ließen. Und zu aller Überraschung began das Konzert schon 20.30 Uhr, also eine halbe Stunde früher.

Dass Deutschland mit 4:0 gewonnen hat, wurde mit keiner Silbe von den Rockern erwähnt. Vielleicht haben wir es auch nur nicht gehört …  wäre unter den Bedingungen durchaus möglich. Unter den Zuschauern machte jedenfalls jedes erzielte Tor schnell und mit großer Begeisterung die Runde!

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Um unser herum standen äußerst nette und kommunikative Menschen.

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Wir hatten einen wahnsinnigen Spaß. Unsere beiden „Kurzen“, die wir dabei hatten (12 und 14 Jahre), wurden von der männlichen Fraktion abwechselnd auf die Schulter genommen. Ein wunderbares Glänzen in ihren Augen war der Dank für ordentliche Schulterschmerzen 🙂 Zudem haben wir ihnen aus Kieselsteinen noch eine kleine Erhöhung gebaut. Ein Podest, das einen Vorteil von gut 10 cm eingebracht hat.

Mit kreischender Stimme von Brian Johnson (62) und hitzigen Gitarren von Malcolm Young (57) und seinem kleinen Bruder  und Schuluniformträger Angus (55) wurden Songs präsentiert wie:

– The Jack (Angus entledigte sich dabei seiner Kleider und zeigte sein AC/DC Höschen :-D)

– Highway To Hell

– For Those About To Rock

– Rock’n Roll Train

– Hell ain’t a bad Place to be

– Hells Bells

– Back In Black

– Your Shook Me All Night Long

– TNT

– Whole Lotta Rosie mit legendärer Gummipuppe

– Let There Be Rock

– Thunderstruck

– High Voltage

– Black Ice

Die Setlist vom AC/DC Konzert in Stuttgart hat mir die liebe Haike zukommen lassen. Woher sie die wohl hat??? Backstage gewesen? 😉

klickst du!

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Zwischen den Songs wurde von der Band nicht allzu viel gesprochen – warum auch? Wir waren da um den grundsoliden Rock zu hören, den AC/DC auch in hohem Alter absolut noch drauf hat!

Ein tolles Erlebnis! Das erste Rockkonzert, das ich mit meinem Sohn erleben durfte.

Fix und fertig vom stundenlangen Stehen, durstig und hungrig aber voller Begeisterung verließen wir dann so gegen 23 Uhr den Cannstatter Wasen.

Die Stadtbahnen kamen in kurzen Abständen, so dass die vielen tausend AC/DC Fans zügig einsteigen und mit tollen Bildern im Kopf und Klängen im Ohr nach Hause fahren konnten.

Keep on rocking, AC/DC!

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Das war mein ganz persönlicher AC/DC Konzertbericht … ohne Anspruch auf Vollständigkeit aber  mit Anspruch auf Begeisterung, weil’s einfach genial war!

Eure

Yvonne