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Es muss nicht immer Amazon sein …

Vorgestern (10. Januar 2012) habe ich einen Artikel in den Stuttgarter Nachrichten gelesen, in dem über die Situation der niedergelassenen Buchhändler im Kampf mit dem Internet-Mitbewerb berichtet wurde.

Ich glaube, ich brauche euch nicht zu erzählen, wie schwierig die Marktlage für die Buchbranche in Zeiten vom  vom immer größer werdenden Einfluss von Amazon geworden ist.

Klar, Amazon ist nicht umsonst so mächtig am Markt … sind wir nicht alle vom tollen Lieferservice, dem riesigen Angebot und den super Preisen begeistert?!

Nun denn, in diesem Artikel wurde einem indirekt nahe gelegt, doch auch mal wieder beim örtlichen Buchhändler zu kaufen.

Keine Zeit in die Stadt zu gehen? Argument zählt nicht!

Nahezu jeder große Buchhandel bietet heute den Bestellweg über’s Internet und kostenlosen Versand an.

Wie der Zufall es wollte, benötigte meine Tochter für die Schule drei Bücher.

So habe ich einen kleinen Test gestartet:

Ich bestellte zwei Bücher online bei Wittwer, einem großen Buchladen in Stuttgart, und eines bei Amazon.

Und was soll ich euch sagen … alle drei Bücher kamen heute bei mir an! Gleich schnell, beide Lieferungen mit der Post, Bezahlung bei beiden per Lastschrift. Bin vollkommen zufrieden.

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Warum also nicht öfter beim örtlichen Buchhandel bestellen?!

:-)

 
4 Comments

Geschrieben von - 12. Januar 2012 in Bücher

 

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Mein Jahresrückblick 2011 in Stichworten

Ein Jahr in Stichworten

(wild durcheinander, wie sie mir einfielen)

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Frauenfußball WM

ganz viel Scrapbooking privat und beruflich

iPad

Training für Stuttgartlauf mit schmerzhaftem Ausgang

Sommerurlaub in Frankreich

super lustiges Buch gelesen: “Hummeldumm” von Tommy Jaud

Wandertage in Oberjoch

Abschied von der Oma

Tochter beim Austausch in USA

Rammstein Konzert

Umzug in neue Firmenräume

VfB Mitglied geworden (damit ich nächstes Mal an Karten gegen die Bayern komme …)

gelacht und geweint

… hört sich nach nicht viel an, war es aber :-)


2009 und 2010 waren wahnsinnig aufregend. 2011 hat alles übertroffen.

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Das neue Jahr

Für 2012 wünsche ich mir, dass ich die Work/Life Balance besser in den Griff bekomme und ein bisschen mehr Gelassenheit.

Ich wünsche mir mehr Zeit für meine Kinder und dass alle, die ich ins Herz geschlossen habe, gesund bleiben.

Danke

Bedanken möchte ich mich bei allen helfenden Händen, zuhörenden Ohren, drückenden Armen.

Die einzelnen wissen schon, wen ich meine …

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Ich wünsche meinen treuen Lesern ein gesundes und zufriedenes Jahr 2012!

Eure

Yvonne

 
6 Comments

Geschrieben von - 31. Dezember 2011 in Privates

 

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Weihnachtskarten 2011

 

Weihnachtskarte mit Gingerbreadman

 

Dies beiden Karten sind während dem letzten Crop von Scrapbooking Stuttgart entstanden

 

Weihnachtskarte mit Holztannenbaum

 
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Geschrieben von - 17. Dezember 2011 in Scrapbooking / Card Making

 

Ich hab mal ein bisschen mit der Cricut Imagine rumgespielt

und das kam bei den ersten Schritten raus …

(Per E-Mail gebloggt)

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Karte von vorne und hinten - Cricut Imagine

 

große Karte von vorne - Cricut Imagine

kleine Karte von vorne - Cricut Imagine

Umschlag für Karte von hinten - Cricut Imagine

Umschlag für Karte von vorne - Cricut Imagine

 
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Geschrieben von - 16. Oktober 2011 in Privates

 

Meine kleine Nähmaschinen-Oma-Geschichte

Eine kleine Geschichte, die das Leben schrieb …

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Handarbeiten (sprich stricken, nähen und häkeln) waren für mich als Kind ein Graus!

Erschwerend kam nun leider hinzu, dass ich meine gymnasiale Schulzeit an einem katholischen Mädchengymnasium (in Stuttgart) verbringen durfte.

Mädchengymnasium, katholisch … klar … Handarbeit (Technisches Werken) von großer Wichtigkeit!

Viele Tränen vergoss ich zwischen meinem 11. und 13. Lebensjahr. Die Schürze wollte genäht, die Socken gestrickt und die Tasche gehäkelt sein!

Doch ich wollte nicht!

Liebe Menschen umgaben mich in meiner Familie in diesen Jahren. Allen voran meine handarbeitlich sehr begabte Oma.

Sie hatte Mitleid mit mir, tröstete mich und übernahm so manche Fehlerkorrektur (wovon meine Handarbeitslehrerin, Schwester Egidia, natürlich nie erfuhr! Also … psssst!!!)

Oma sah immer ein großes Talent in mir schlummern. Irgendwo ganz tief im Innern. Etwas versteckt. Aber es war da. Sie wusste es!

Selbst übte sie als junge Frau den Beruf der Handarbeiterin aus. Sie nähte und strickte anfangs für Geld, später in der Rente für ihre Enkel, Urenkel und für bedürftige Menschen. Ich bewundere sie dafür.

Meine Oma war es, die mir so ab meinem 10. Lebensjahr ihre Nähmaschine versprach, wenn sie denn mal sterben würde.

Die Nähmaschine! Mühsam hatte sie dafür gespart. Sie hatte sie immer gepflegt. Das war eine Ehre!

Und so begleitete mich dieses Versprechen viele Jahre. Wenn Oma mal starb, sollte ich ihre Nähmaschine bekommen.

In der Zeit, als ich dann selbst kleine Kinder hatte, hätte ich öfter mal eine Nähmaschine brauchen können. Um irgendwas zu kürzen, was anzunähen oder auszubessern.

Der Gedanke mir eine Maschine zu kaufen, war fern. Ich hatte nie daran gedacht. Denn eines stand ja fest:

Ich werde die Maschine von Oma bekommen.

Meine Oma kam mit 98 Jahren ins Pflegeheim. Bis dahin versorgte sie sich tapfer selbst. Sie war stets gesund und tatkräftig und es bestand kein Grund, sie früher aus ihrem Umfeld rauszuholen.

Doch dann vergaß sie immer öfter, den Herd auszuschalten, brauchte mehr Hilfe im täglichen Leben und so war klar, sie brauchte Betreuung. Es ging einfach nicht mehr alleine.

Die Wohnung wurde aufgelöst, Oma zog ins Seniorenheim und ich bekam mit 38 Jahren ihre Nähmaschine.

Die Enttäuschung war groß, als wir beim Testen feststellen mussten, dass die Maschine die letzten Jahre, in denen sie nicht mehr genutzt wurde, nicht ohne Schaden überstanden hatte. Sie lief nicht mehr und Ersatzteile waren für das alte Gerät nicht mehr zu bekommen! Bye bye, Nähmaschine!

Oma verstarb am 11. Juli 2011 mit 101 Jahren.

Ihr Tod war eine Erlösung, denn zuletzt konnte sie weder essen, noch trinken, noch sprechen. Eines aber konnte sie bis zum Schluss: sie erkannte mich. Und darauf bin ich stolz. Nein, es macht mich glücklich.

meine Oma und ich

Meine Oma wird immer ein großes Vorbild für mich sein. Sie war ein sehr zufriedener Mensch. “Man muss es nehmen, wie es kommt!”, sagte sie ganz oft. Jammern habe ich sie nie gehört. Unzufrieden war sie allerhöchstens, wenn ihr Tatendrang durch eine Verletzung an Hand oder Bein eingeschränkt war. Doch das waren Momente, wo sie begann zu kämpfen. Sie gab nicht auf, bis sie wieder fit war.

Diese Einstellung war ihr Lebenselixier.

Oma schenkte mir aus ihrem Nachlass das Geld für eine neue Nähmaschine. Diese habe ich mir nun ausgesucht. “Kauf dir eine gute”, sagte mir meine Mutter, “Deine Oma hätte es so gewollt.”

Mit dieser Nähmaschine lebt die Erinnerung weiter. Ich werde sie hegen und pflegen.

Kleider oder Schürzen werde ich wohl nie nähen, dazu bin ich einfach zu unbegabt.

Aber ich kann sie gut für’s Scrapooking und zum Karten gestalten brauchen und vielleicht traue ich mich irgendwann mal, meine zu lange Jeans zu kürzen … oder ich frage einfach meine Mutter :D

Danke Oma. Ich hab dich lieb.

(Und meine andere Oma natürlich auch … und die Opas … und meinen Vetter Oliver, der viel zu früh starb)

Deine Yvonne

 
8 Comments

Geschrieben von - 12. Oktober 2011 in Privates

 

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